|
![]() |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Generalversammlung 2009 |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Jahresbericht der Präsidentin, Emiliana Gutzwiller |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 2008 war nicht nur ein schattenvolles Jahr. Trotz am Ende düsterer Weltwirtschaftslage hält es wohl für jeden von uns schöne, interessante und konstruktive Erinnerungen bereit. Was den JVAS anbelangt, waren sowohl die letztjährige GV in Ueken und im Herznacher Stollen sowie das Kaminfeuer mit Satiriker Peter Schneider in Olten erfreuliche Anlässe, an denen angeregt und engagiert diskutiert, aber vor allem auch gelacht und die Kameradschaft gepflegt wurde. Gerade Kollegialität und Kameradschaft sind in wirtschaftlich angespannten Zeiten wichtiger denn je. Wir müssen zusammenstehen und gemeinsam vorwärts gehen! Finanz- und Wirtschaftskrise diese Begriffe haben uns Medienschaffenden in den letzten Monaten genügend Stoff für Geschichten geliefert. In professioneller Art berichten wir über Kurzarbeit, Entlassungen, Lohnkürzungen, Umstrukturierungen und leider auch Schliessungen. Auch die Medienbranche war und ist von der wirtschaftlich misslichen Lage betroffen. Und so blieben auch einige unserer Kolleginnen und Kollegen in den letzten Wochen und Monaten nicht vor einer Kündigung oder der Kürzung ihres Pensum und Lohns verschont. Auf der andern Seite wird immer mehr von uns gefordert. Die tägliche Belastung für Journalistinnen und Journalisten wächst stetig. Dass dies in schlechten Zeiten so ist, akzeptieren wir auch und knien uns noch mehr in die Arbeit. Bleibt zu hoffen, dass die Anstrengungen honoriert werden. Für jeden einzelnen Journalisten und für uns alle, indem wir endlich einen Gesamtarbeitsvertrag erwirken können, der vor bald vier Jahren von den Verlegern gekündigt wurde. Vor allem für die freien Journalisten weht ein noch härterer Wind. Doch auch den angestellten Journalisten fehlt das Regelwerk, um gerechtfertigte Forderungen stellen zu können. Dank der Zusammenarbeit mit den Verlegern im Stiftungsrat des Schweizer Presserats ist impressum auf dem ach so langen Weg wieder einen Schritt weiter. Die Weigerung der Verleger, einen neuen Kollektiv-Vertrag (GAV) für die Deutschschweiz und das Tessin auszuhandeln, konnte als Missachtung der Erklärung der Rechte und Pflichten der Journalistinnen und Journalisten angeprangert werden. Der Stiftungsrat hat so den Mangel an sozialpartnerschaftlich vereinbarten Arbeitsbedingungen als Problem erkannt. Er wird sich dafür einsetzen, dass gesicherte Arbeitsbedingungen als Grundlage berufsethisch einwandfreien Arbeitens wieder gewährleistet werden können. Ob wir an der nächsten GV auf einen GAV anstossen können, wage ich dennoch zu bezweifeln. Mehr denn je ist Zusammenstehen, Ideen entwickeln und gemeinsam realisieren angesagt. Es geht nicht darum, überrissene Forderungen zu stellen, sondern darum, dass jeder gut über die Runden kommt. Doch Solidarität scheint nicht gefragt zu sein. Jedenfalls konnte impressum im letzten Jahr nicht an Mitgliedern zulegen. Im Gegenteil, Jahr für Jahr verliert unser Berufsverband 100 Mitglieder. Diese Tendenz wirkt sich natürlich auch auf die Sektionen aus. Auch der JVAS hat Mühe, Neue für den Verband zu gewinnen. Und die Suche nach Vorstandsmitgliedern gestaltet sich noch schwieriger. Deshalb die grosse Bitte: Motiviert Eure Kolleginnen und Kollegen impressum beizutreten denn ein Berufsverband zeichnet sich auch durch seine Mitgliederstärke aus. Zum Schluss möchte ich mich bei meinen Vorstandskolleginnen und kollegen für ihre tatkräftige Unterstützung und Mithilfe bedanken. Ich danke Euch allen! Für die Teilnahme, für Euer Interesse an unserem Vereins- und Verbandsgeschehen. Zusammen mit meinen Vorstandskolleginnen und kollegen hoffe ich, dass wir auch bei unseren künftigen Veranstaltungen auf ein grosses Echo zählen dürfen. Selbstverständlich sind wir für Anregungen, Ratschläge und auch Kritik offen. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||